Schon im Sommer 2017 kündigte Karl-Heinz Rummenigge an, dass der FC Bayern München irgendwann einmal Spieler in der Größenordnung zwischen 80 und 100 Millionen Euro verpflichten würde. Bislang sind diesen Worten allerdings noch keine Taten gefolgt. Ändern könnte sich dies im kommenden Sommer. Wie britische Medien berichten, bietet der deutsche Rekordmeister 100 Millionen Euro für Christian Eriksen, seines Zeichens Spieler der Tottenham Hotspurs.
Eriksens Vertrag läuft noch bis 2020
100 Millionen Euro wären natürlich mit Abstand der größte Betrag, den je ein deutscher Verein in die Dienste eines Spielers investiert hat. Der Betrag ist umso erstaunlicher, wenn man bedenkt, dass der Däne nur noch einen Vertrag bis zum 30. Juni 2020 in Tottenham besitzt. Die Bayern würden den Mega-Betrag folglich für nur noch ein Jahr Restlaufzeit bezahlen – dies zeigt, wie umworben der Spieler auf dem Transfermarkt ist.
Die Hotspurs möchten den 26-Jährigen eigentlich nicht abgeben. Stattdessen soll der Däne seinen Vertrag verlängern. Die entsprechenden Verhandlungen stocken jedoch. Eriksen fordert laut „Daily Mail“ eine Verdopplung seines Gehalts, das derzeit stolze 150.000 Pfund pro Woche beträgt. Der Verein verweigert eine entsprechende Aufstockung bislang. „Deshalb ist ein Wechsel zum FC Bayern nicht ausgeschlossen“, wie der „Independent“ lakonisch berichtet.
Auch Real soll die Fühler ausgestreckt haben
Das Problem für die Bayern klang oben bereits an. Der deutsche Rekordmeister ist längst nicht der einzige Interessent an den Diensten Eriksens. Beispielsweise auch Real Madrid soll seine Fühler ausgestreckt haben. Der 26-Jährige würde bei den Königlichen wohl den abwanderungswilligen Luka Modric ersetzen. Der FC Bayern muss also, um sich die Dienste Eriksens tatsächlich zu sichern, keinen geringeren Verein als den besten Klub der Welt der letzten Jahre ausstechen. Das macht den Transfer nicht einfacher.