Der Ursprung des modernen Fußballs liegt in der Mitte des 19. Jahrhunderts in England. In dieser Zeit etablierte sich der Fußball in England als Alternative zum Rugby und der erste Fußballverband der Welt, die Football Association (FA) gab dem Spiel mit Hilfe von ersten festen Regeln einen strukturierten Rahmen. Da sowohl die Regeln, als auch das Spiel selbst wenig komplex aufwarteten, entwickelte sich Fußball in England schnell zur Massensportart und erste Vereins- und Länderspiele fanden gegen Ende des 19. Jahrhunderts statt. In den darauf folgenden Jahren fand Fußball insbesondere im restlichen Europa und in Südamerika immer mehr Anhänger und nach anfänglicher Skepsis wuchs auch in Deutschland die Begeisterung für diese Sportart. In kürzester Zeit entstanden ein nationaler Dachverband – der noch heute existierende Deutsche Fußball Bund (DFB) – und erste deutsche Vereine. Im Jahr 1904 wurde schließlich der Weltverband FIFA (Fédération Internationale de Football Association) gegründet und die erste offizielle Weltmeisterschaft fand im Jahr 1930 in Uruguay statt. Seit dem Jahr 1900 ist Fußball darüber hinaus eine olympische Sportart. In der folgenden Zeit wurden die Spielregeln nach und nach modifiziert und Fußball gewann als Sportart insbesondere in den Massenmedien an Popularität. Bis heute ist Fußball in Europa und Südamerika die Sportart mit der größten TV-Präsenz und den höchsten Vermarktungseinnahmen. Spitzenspieler verdienen in der heutigen Zeit zuweilen mehr als zehn Millionen Euro pro Jahr und sind international gefeierte Stars.