DFB-Team: Trostlose Nullnummer in England

Guter Fußball war das zwischen England und Deutschland bestenfalls zeitweise in der ersten Halbzeit. In den zweiten 45 Minuten wurde das Gekicke zwischen der Nationalmannschaft und den Three Lions im Wembley Stadion so langweilig, dass die englischen Fans damit begannen, Papierflieger zu basteln. Diese warfen sie in Richtung Rasen. Immer wieder brandete lauter Jubel auf, wenn einer der Flieger tatsächlich sein Ziel erreichte. Die Spieler auf dem Feld schienen sich mitzufreuen – was eigentlich schon alles über das 0:0 sagt.

Deutschland beginnt stark – und hat dann keine Lust mehr
Trotz der großen Erfolge, den englische Jugendmannschaften zuletzt bei verschiedenen Turnieren hatten, war das DFB-Team Favorit in Wembley. Deutschland brachte ein 1B-Team auf den Platz, England musste dagegen wegen vieler Absagen auf junge Spieler setzen. Der noch bekannteste Spieler im Team von Coach Gareth Southgate war Captain Eric Dier von den Tottenham Hotspurs.

Deutschland spielte eine rechte ansprechende erste Halbzeit und kam insbesondere zu Beginn des Spiels zu einigen Chancen. Je länger die Partie dauerte, desto weniger Lust schien die Nationalmannschaft allerdings auf das Spiel zu haben. In der zweiten Halbzeit kam England besser ins Spiel. In der vierten Minute der Nachspielzeit hätte Jessy Lingard sogar treffen müssen, schoss aber aus fünf Meter Entfernung nur über das Tor von Marc-André ter Stegen.

Gündogan ein Lichtblick
Der größte Lichtblick auf deutscher Seite war Ilkay Gündogan. Der Mittelfeldspieler von Manchester City zeigte eine sehr ansprechende Partie und deutete an, wie stark die deutsche Mannschaft mit ihm in ihren Reihen bei der WM sein könnte. In den ersten 45 Minuten spielte auch Leroy Sané stark auf. Enttäuschend agierte dagegen einmal mehr Mesut Özil, der aus seiner sportlichen Dauerkrise einfach nicht herauszukommen scheint.

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